Portrait Peggy Langhans
Foto: Christian Raban

Portrait

Geboren und aufgewachsen in Greifswald war meine Kindheit geprägt vom Leben am und mit dem Wasser. So spielen das Meer und die Natur auch immer eine Rolle in meinen Werken wie gleichsam die Musik. Bereits frühzeitig erlernte ich sowohl das Schwimmen im Wasser als auch das Spiel der Flöte und den Gesang. Forther ist ein Leben ohne Musik und Wasser für mich kaum denkbar. Ebenso wenig wie ein Leben ohne Literatur, Theater und Film.
Das Studium der Sozialwissenschaften und Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin brachte mich mit dem Theater in Berührung. Nahezu alle Abteilungen des Theaterbetriebs von der Inspizienz bis zur Dramaturgie habe ich durchlaufen. Stationen waren ua. die Uckermärkischen Bühnen Schwedt, das Renaissancetheater Berlin und das Berliner Ensemble. Erste Inszenierungen und Stückbearbeitungen folgten an der Jugendtheateretage Prenzlauer Berg. Für die Arbeit mit meinem Ensemble KUNSTSPIEL, das seit Herbst 2014 in der Jugendkunstschule ATRIUM in Reinickendorf beheimatet ist, begann ich damit, selbst Theatertexte zu verfassen. Das Solostück WUNSCHLOS wurde von der Schauspielerin Anne Baum im Februar 2013 sehr erfolgreich im Zimmertheater Steglitz in Berlin uraufgeführt und tourte bis Januar 2015 durch Deutschland.
Doch nicht nur das Theater weckte mein Interesse. Ausgehend von einem Treatment für einen Film schrieb ich das erste Romanmanuskript mit dem Titel DIE SEELE DER STEINE, das Teil einer Trilogie ist und im Schardt Verlag im Juli 2014 veröffentlicht wurde. Inzwischen ist auch der nächste Teil unter dem Titel DER GEIST DER STEINE ebenfalls im Schardt Verlag erschienen. Seit Dezember 2015 gibt es das Hörbuch von DIE SEELE DER STEINE, eingesprochen von Alexandra Marisa Wilcke.
Zudem wählte ich aus zahlreichen Kurztexten einige aus, die ich in den Büchern LEBENSZEITEN ODER DAS MEER und MEERESZEITEN ODER DAS LEBEN zusammenfasste und im Eigenverlag herausbrachte. In den Lesungen, die ich ua. gemeinsam mit der Cellistin Ricarda Baubkus, der Sängerin Marie Deutscher und dem Akkordeonisten und Gitarristen André Kolin seit 2011 an verschiedenen Orten gestalte, verbinden sich fließend die Musikalität der Sprache und die Sprache der Musik.